Mario Hiriart - 40. Jahresgedächtnis: 1964-2004

Obwohl Mario Hiriart den Marienberg selbst nie betreten hatte, war es ihm ein großes Anliegen, dass die Männergemeinschaften in Schönstatt eine Heimat erhalten. Er selbst schaltete sich schon 1958 tatkräftig in die Eropferung des Altars für das Heiligtum auf dem Marienberg mit ein, der in Santa Maria/Brasilien entstand, wo Mario sein Noviziat machte.

Dem materiellen Bau geistigen Inhalt geben

„Mein Mütterlein, als ich heute das Bett gemacht habe, dachte ich, dass vielleicht die entsprechendste Form diesem materiellen Bau geistigen Inhalt zu geben, sein könnte: jeden Tag einen ganz besonderen Beitrag ins Gnadenkapital zu bringen, der mich etwas ganz Besonderes kostet - und wenn möglich, in irgendeiner Weise mit der Familie in Verbindung steht ‑ als einen Stein, der geistigerweise in diese beiden Bauten gelegt wird. Das ist dasselbe, was ich schon lange angeboten habe für den Bau unseres Kapellchens auf dem Marienberg in Schönstatt.“ Mario Hiriart

Das Persönliche Ideal als Leuchtturm

„Was das Persönliche Ideal betrifft, so soll es ein Licht sein, das alle unsere Werke erleuchtet, ein Ruf Gottes, der seine Stimme durch uns zum Ausdruck bringt. Darum muss es gegenwärtig sein in unserer geistlichen Tagesordnung und zwar nicht einmal, sondern vielmals. Es muss wie ein Leuchtturm auf der See sein, der uns in jedem Augenblick den Weg erhellt, um Gottes Willen in der Dunkelheit der Gefahren und Widerstände zu sehen.“ Mario Hiriart

MBN Nr. 23, v. 29.04.2004