Held         im         Werktag

 

Eröffnung des Ergänzungsprozesses für Josef Engling
in Trier am 11. Juli 2005

Mkf. Ein Held setzt sich für eine uneigennützige Sache ein und ist dabei bereit, seine Existenz aufzuopfern, wobei er eine Vorbildfunktion erfüllt, mutig und willensstark ist. So die Definition der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia.

„Held im Werktag“: unter diesem Titel hat er in den dreißiger Jahren und noch lange danach eine ganze Generation junger Menschen mit Schönstatt in Berührung gebracht. Für Jugendliche aus Paraguay, Ecuador, Brasilien und Argentinien ist er auch heute ihr „Held“, dieser junge Mann aus der ersten Stunde Schönstatts, der bereit war, seine eigene Existenz aufzuopfern für die „Sache Schönstatts“: Josef Engling. Jetzt wird in Trier über seine Seligsprechung beraten.

Am Montag, 11. Juli 2005, fand in Trier die offizielle Sitzung zur Eröffnung des Ergänzungsprozesses für Josef Engling statt. Unter Anwesenheit von Bischof Dr. Reinhard Marx wurde der Gerichtshof bestellt unter Vorsitz von Offizial Prälat Dr. Klaus Peters als Bischöflichem Delegierten, Prof. Dr. Maximilian Hommes als „Promotor iustitiae“, der die Aufgabe hat, den Fragebogen für die Zeugenvernehmungen zu erstellen, und den beiden Notarinnen. Außerdem wurde eine Historische Kommission berufen, die alle Dokumente Josef Englings und Dokumente über ihn zu sammeln und zu sichten hat. Der Ergänzungsprozess in Trier soll auch durch Zeugenvernehmungen die bis heute weiterwirkende fama sanctitatis, den Ruf der Heiligkeit, darlegen; dazu sind spontan schon Zeugnisse eingegangen.

(Schönstatt-Aktuell 07/08-2005)