30. Gebetswoche auf dem Lindenberg

 

Im Jahr 1976 machte Gustav Federer in der Schönstatt-Männer-Gruppe Oberkirch den Vorschlag, jedes Jahr eine Woche auf dem Lindenberg bei St. Peter zu beten. Vom 5. bis zum 12. März 1977 war Gustav Federer erstmals als Obmann mit einer gemischten Gruppe und Schönstattmännern bei der Gebetswache auf dem Lindenberg.
Diese Betergruppe war nun vom 4. bis zum 11. Februar 2006 mit 28 Männern zum 30. Mal bei der Anbetung.

Nach Erkrankung und dem frühen Heimgang von Gustav Federer leitete Karl Anselment von der Schönstatt-Männer-Gruppe Oberkirch zum 28. Mal die Gruppe. Ohne Unterbrechung war Franz Wiegert aus Oberkirch-Wolfhag von der Gründung der Gruppe im Jahr 1977 bis 2006 jedes Jahr dabei.

Im Gebet und anbetendem Schweigen trugen die Männer Sorgen, Anliegen und Nöte der Familien, der Kirche und der Welt vor den allmächtigen Gott, der in Jesus Christus im allerheiligsten Sakrament der Eucharistie gegenwärtig ist.

Die Männer beteten am Gnadenort „Maria Lindenberg“ Tag und Nacht vor dem Allerheiligsten. Die Gebetswoche stand unter der geistlichen Begleitung von Pater Gundtram.

Die Gebetswache begann im Jahr 1955 mit einigen Wochen. Von Jahr zu Jahr kamen neue Gruppen dazu. Seit Jahren beten die Männer von Dreikönig bis Ende November auf dem Lindenberg.

Im kommenden Jahr werden die gemischte Gruppe und Schönstattmänner vom
3. bis 10. Februar auf dem Lindenberg Anbetung halten.

Neue Beter können sich beim Obmann: Karl Anselment, Zum Waldeck 14,
77656 OG – Zunsweier, Telefon 0781 – 55120 melden. 

Im „Jahr der Berufung 2006“ lädt unser Erzbischof Dr. Robert Zollitsch zum Gebet in den Pfarrgemeinden ein. „Bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende“, sagt Jesus.

Die Anbetungsschwestern auf Berg Schönstatt in Vallendar/Schönstatt halten
ewige Anbetung. 6000 Beter haben sich ihnen angeschlossen. Sie verbinden sich geistig mit den Schwestern, schalten sich in die ewige Anbetung ein und beten um ein echtes Christentum in unserer Zeit. Die Beter wählen selbst eine bestimmte Zeit zum Gebet. Das kann täglich, wöchentlich oder monatlich sein, wie es die Verhältnisse erlauben. Die Gebetszeit verbringen sie vor dem Tabernakel. Wo dies nicht möglich ist, beten sie zu Hause.
Wenn Sie sich dem Gebet anschließen möchten, können Sie sich bei den Anbetungsschwestern melden.

 

„Das Gebet ist mächtiger als die Macht des Geldes und der Wissenschaft, wirksamer als die Gewalt der Waffen und die schöpferische Kraft des Genies. Mit einem Wort: seine Wirksamkeit übersteigt die Macht aller natürlichen Faktoren.“ (Pater Josef Kentenich)                                                                   

„Die wahren Mittelpunkte der Geschichte sind die stillen Gebetsorte der Menschen. Hier geschieht Größeres und für Leben und Sterben Entscheidenderes als in den großen Hauptstädten, wo man meint, am Puls der Zeit zu sitzen und am Rad der Weltgeschichte zu drehen.“    (Johannes Paul II., 2. Mai 1987 in Kevelaer)

                                                                                           

„Betet gern. Es ist nicht möglich, sich im direkten Apostolat zu betätigen, ohne ein Mensch des Gebetes zu sein. Unser Handeln ist nur dann wirklich apostolisch, wenn wir Christus erlauben, in uns und durch uns zu wirken mit seiner Kraft, mit seinem Verlangen, mit seiner Liebe. Wir müssen ganz Liebe, ganz Glaube, ganz Reinheit sein um der Armen willen, denen wir dienen. Betet gern – ihr sollt oft während des Tags die Notwendigkeit des Gebets empfinden, und gebt euch Mühe zu beten. Das Gebet macht das Herz weit, bis es fähig ist, Gott, der sich euch schenkt, aufzunehmen. Betet und sucht, und euer Herz wird groß genug werden, um ihn zu empfangen und ihn als euer Eigen zu behalten.“   (Mutter Teresa)