1. Der Weg mit den Spuren, die uns zum Vater führen
Mit Jesus schauen wir in dem Gebet, das er uns lehrte, auf seinen und unseren Vater im Himmel. Es ist daher ein ausgezeichneter Wegweiser zu dem von uns für die kommende Jahresarbeit gesteckten Ziel: Unserem Vater im Himmel näher zu kommen, während wir selber unter der Führung des Guten Hirten immer mehr menschliche Väter nach seinem Bilde werden.
Diese im Vaterunser enthaltene Wegweisung lässt jedem einzelnen einen weiten Spielraum für seine persönlich-originelle und zeitgemäße Ausprägung der gottabbildlichen Vaterschaft. So steht jeder weiterhin vor der Aufgabe der persönlichen „Spurensuche“: in ihr gilt es zu ertasten, in welch konkreter Weise ich den Wünschen Gottes folgen soll, um in meinen Lebensverhältnissen einmaliges Kind und Abbild des Vatergottes zu werden.
2.
Eine besondere Sicht auf das Vaterunser
Im Rahmen unseres Anliegens bin ich einer
aufschlussreichen Auslegung des Vaterunsers begegnet.
Ihre besondere Sicht, die das Gebet in einer neuen Perspektive zeigt, hat ihren
Ausgangspunkt in der Deutung der mittleren (4.) Bitte um das tägliche Brot: In
ihr bitten wir den Vater sowohl um das irdische Brot als auch um das himmlische
Brot der heiligen Eucharistie. Dadurch wird diese Bitte zu einem
gottmenschlichen Mittelpunkt des ganzen Gebets.
Diese Deutung entstammt den späteren, besonders vom Evangelisten Johannes
bezeugten Offenbarungen Jesu:, dass er das wahre, vom Himmel herabgekommene Brot
ist, das uns ewiges Leben schenkt! Im Urchristentum war dieser Bezug der
Brotbitte im Vaterunser lebendige Überzeugung. Die Kirche hat sie auch immer
bewahrt. In der heiligen Messe werden wir dadurch daran erinnert, dass das
Vaterunser als “Tischgebet“ vor der Kommunion gebetet wird. Doch das lebendige
Bewusstsein ist sehr geschwunden, das uns bei der Vaterunser-Bitte „gib uns
heute unser tägliches Brot“ auch an das in den Leib Christi verwandelte
eucharistische Brot denken lässt. Wir brauchen diese Wegzehrung auf unserer
Spurensuche.
Ausgehend von dieser Mitte - der Bitte um das
menschliche und göttliche Brot – zeigt sich auch ein bedeutsamer Zusammenhang
zwischen den übrigen sechs Bitten. Die drei Bitten davor gelten der von uns
aufzunehmenden Welt Gottes, die drei danach der von Gott zu erlösenden Welt der
Menschen. Dabei entsprechen sich sinnerhellend die je einander
gegenüberliegenden Bitten: Das heißt, zwischen der ersten und letzten (7.); der
zweiten und sechsten, der vor und nach der Brotbitte stehenden (2. u. 5.).
Vergleiche dazu das illustrierende Schema. -
In jedem von den Vaterunser-Bitten berührten Lebensbereich beginnt für jeden die
ganz persönliche „Spuren-Suche“ zur konkreten Umsetzung des Willens Gottes.
3. Die Anrede: „Vater unser im Himmel“
Jesus offenbart uns den ewigen Vater in seiner
barmherzigen Liebe. Er selbst ist sein vollkommenes Bild in Menschengestalt. Mit
Christus und seiner Mutter Maria sollen auch wir ihn widerspiegeln.
Die Anliegen des Vaterunsers, die Gottes Sohn uns im Blick auf seinen und
unseren Vater deutlich macht, weisen uns auf den Lebensweg zu ihm hin. Sie
lehren gerade auch uns Männer das Kind- und Vater-sein in dieser Welt, auf dass
sie durchsichtig werde für die jenseitige Welt Gottes des Vaters.
4. Zur Gliederung der Darlegung
Im Folgenden werden jeweils die zwei nach dem oben Gesagten korrespondierenden Bitten als Unterpunkte eines Hauptkapitels behandelt (B, C, D). Zum Schluss bedenken wir noch die Kern-Bitte ums tägliche Brot, sowie unser „Amen“ zu der uns von Christus gelegten Spur zu seinem und unserem Vater. (E)...
1. Bitte: „Geheiligt werde Dein Name“
Mehr als durch Worte gilt es den Namen des Vatergottes durch unser Sein und Leben „zu heiligen“. Er selbst ist ewig „heilig“, herrlich, vollkommen – durch uns soll sein „Ruf“, sein „Name“ auf Erden geheiligt werden, indem wir ihm als seine Kinder, als seine Söhne in Christus möglichst ähnlich werden. “Seid vollkommen, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist, der seine Sonne über Gute und Böse aufgehen lässt“ (Mt 5,48.45).
7. Bitte: „Erlöse uns von dem Bösen“
„Das Böse“ und „der Böse“ (Satan), der Widersacher Gottes und „Vater der Lüge“, stehen der Heiligung des Vater-Namens Gottes diametral entgegen! Seit dem Ursündenfall hat Böses eine gewisse Macht in unserer Welt. Es will unseren Vaterdienst vereiteln. So gilt es, mit Gottes Hilfe und mit verantwortungsvollem männlichem Mut getarnte Spuren des Bösen aufzudecken und in unserem Umfeld zu bekämpfen. Wie dringend ist heute auch für uns die Bitte „Erlöse uns von dem Bösen“!
2. Bitte: „Dein Reich komme!“
Jesus verkündete: „Das Reich Gottes ist nahe“
(durch sein Erscheinen) (Mk 1,15 par.). Er sandte auch seine Jünger aus – heute
auch uns – das Reich Gottes zu verkünden (vgl. Lk 9,2). Im Blick auf die Anrede,
mit der das Vaterunser beginnt, ist dieses Reich zutiefst das „Reich des
Vaters“. In ihm wird der uns wohlgesinnte Wille des Vaters dankbar und
hochherzig erfüllt. Reuige Sünder erfahren in ihm die barmherzig verzeihende
Liebe des Vaters – wie sie der Sohn uns offenbart. Er weist uns Väter auf das
Ideal des „guten Hirten“ hin. Die gläubig-liebende Ausrichtung auf den Vater
macht uns zu Brüdern und Schwestern Jesu Christi und begründet das „Reich
Gottes auf Erden.“ Seine exemplarische Verwirklichung zeigt sich in der
Kirche als „Familie Gottes.“ Sie hat Jesus auch seiner Mutter anvertraut.
Die einigende Kraft empfängt sie durch die heilige Eucharistie, die Gegenwart
Christi in allen Gliedern. Jesus sagt uns auch: „Das Reich Gottes ist
(schon) mitten unter euch“ (Lk 17,21).
In der Gründung und Entfaltung Schönstatts hatte Pater Kentenich die Vision des
„Reiches Gottes“ auf Erden vor Augen. Er suchte für eine neue Zeit das Ideal der
Kirche ins Leben umzusetzen. Unser „Schönstattreich“ ist ihr Abbild. Als Väter
leiblicher und geistlicher Familien sind wir in ihm besonders gefragt.
Zu uns komme froh dein Reich, das die Erd
macht himmelgleich;
darin herrsche allezeit Wahrheit, Lieb, Gerechtigkeit. (Hw 35,4).
6. Bitte im Gegenüber zur 2. Bitte: „Führe uns nicht in Versuchung!“
Inwiefern steht diese Bitte dem Kommen des Reiches
Gottes gegenüber? - Ein genauerer Hinblick zeigt, dass die Ur-Versuchung des
Menschen darin liegt, seine innerweltlichen Reiche von Gott zu trennen und sie
als selbstherrlich zu erstreben. Der Teufel versteht es sogar, böse, gottwidrige
Lebensformen als „Reich Gottes“ vorzulügen.
Vergleiche die Sündenfall-Geschichte mit Adam und Eva; dann auch die Versuchung
Jesu durch den Teufel in der Wüste, der statt dem Reich des Vaters sein
eigenwilliges errichten will. Ideologien in unserer Zeit, noch nicht so lange
her, das „Dritte. Reich“, das kommunistische Reich,. heutzutage Wirtschafts- und
Vergnügungs-Reiche versuchen mit allen irdischen Mitteln und menschlicher Macht
sich anstelle des Reiches Gottes breit zu machen. So kommt es darauf an, dass
wir aus der Kraft göttlicher Gnade den trügerischen Glanz rein irdischer Reiche
erkennen und ihren Verlockungen widerstehen. - Um in unseren Lebensräumen von
Familie, Kirche und Welt als wahrhaft gute Hirten (als Väter) dem Reich des
himmlischen Vaters zu dienen, müssen wir uns den Beistand Gottes erflehen und
immer wieder darum bitten „Führe uns nicht in Versuchung!“. Dabei ist uns
in allen Gefahren und harten Kämpfen die begleitende Nähe Jesu und seiner Mutter
Maria zugesagt.
„Heiland Jesus Christ ...,
Durch Dich lass uns des Vaters Werkzeug werden,
sein [Schönstatt] Reich erbauen hier auf Erden
im Heiligen Geist mit seiner Mutter-Braut,
als Schlangentreterin Dir angetraut.“ (Hw 89,3)
3. Bitte: „Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden“
„Gott ist die Liebe.“ So kann sein Wille nur ein
Liebeswille sein, der für uns und seine Schöpfung nur das Beste will. Diese
letzte Sinnerfüllung bleibt uns aber weithin verborgen. Unser „Ja – Vater“
stützt sich auf unser gläubiges Vertrauen auf Gottes Weisheit, Allmacht und
Liebe. Bis zum Ende der Zeit wird er seinen Liebesplan erfüllt haben, in welchem
wir auch alles schmerzvoll erlebte und unverständlich dunkel gebliebene in
seinem beglückenden Liebessinn erkennen werden. Uns allen voraus hat Jesus
Christus als der Sohn Gottes den Willen seines Vaters bis zum Äußersten erfüllt.
Auf dem Ölberg betete er: „Vater, nicht mein, sondern dein Wille soll
geschehen!“ (Lk 22,42).
Vereint mit Jesus und seiner Mutter sich vorbehaltlos dem Willen des
barmherzigen Vaters hinzugeben, sich auch mit ganzer Kraft aktiv für die
Verwirklichung der Wünsche Gottes auf Erden einzusetzen, darin bestand das
tiefste Anliegen Pater Kentenichs, das er sein Leben lang verkündete und
vorlebte. Nur in vollkommener Abhängigkeit vom Vatergott können wir gute
Mitarbeiter und Verwalter seines Reiches auf Erden sein. Nur aus einer so
erstrebten, liebebeseelten Willenseinheit mit Gott unserem Vater können wir
zusammen mit unseren Frauen und Müttern gottgefällige Väter im Dienst der
näheren und weiteren Familie Gottes werden. Dabei stehen wir in den Momenten, da
das Leben uns vor neue Herausforderungen und Entscheidungen stellt, jedes Mal
neu vor der Frage: Welche Wahlmöglichkeit entspricht nun dem Willen Gottes? Sie
so gut als möglich zu beantworten, darin besteht eine wesentliche Lebenskunst
des Christseins. Um sie geht es in der „Spurensuche“! Um darin etwas
Klarheit zu gewinnen, brauchen wir göttliches Licht, den Beistand des Heiligen
Geistes! Ein Gebet Pater Kentenichs zum Heiligen Geist zeigt uns, wie er ganz
im Sinne der hier betrachteten Vaterunser-Bitte: um die Erkenntnis und Erfüllung
des Willens Gottes betet (Ausschnitt aus dem Gebet):
Heiliger Geist, lass mich erkennen,
was die ewige Liebe von mir wünscht.
Lass mich Deinen Willen und den Willen
des Vaters erkennen.
Denn mein ganzes Leben will weiter nichts sein
als ein dauerndes, ein immerwährendes Ja
zu den Wünschen,
zum Wollen des ewigen Vatergottes.
Das volle Ja zum Vaterwillen sprach Maria in der Stunde der Verkündigung: „Mir geschehe nach Deinem Wort!“
5. Bitte: „Vergib uns unsere Schuld“ - „wie auch wir vergeben unsern Schuldigern“
Wenn wir der 3. Bitte nicht folgen und wider den Willen
Gottes streben und handeln, dann sündigen wir, beleidigen den heiligen und guten
Gott, unseren Vater, und laden Schuld auf uns. Diese ruft nach der gerechten
Strafe. Gott aber übt väterliche Geduld und wartet auf unsere Reue.
Die Verkündigung und das Beispiel Jesu offenbaren uns den Vatergott in seiner
übergroßen Barmherzigkeit gegenüber jedem der umkehrt, sein Fehlen bekennt und
um Verzeihung bittet. Bedenken wir dazu bes. das Gleichnis vom barmherzigen
Vater und dem verlorenen Sohn (Lk 15,11-32) und im Gegensatz dazu dasjenige vom
unbarmherzigen Knecht (Mt 18,23-35). – Dass wir da und dort unserem Ideal untreu
geworden sind und Gebote Gottes übertreten haben, ist also kein Grund, unser
Streben aufzugeben und der Mutlosigkeit zu verfallen: Mit jedem Versagen und all
unseren Schwächen dürfen wir jedes Mal wieder vertrauensvoll zum Vater
zurückkehren und bitten:
„Vergib uns unsere Schuld!“
Um seine barmherzige Vergebung zu erlangen, muss ich
jedoch eine Bedingung erfüllen: So wie Er sich mir gegenüber gnädig zeigt und
mir meine Schuld erlässt, so muss ich mich auch gegenüber meinen Mitmenschen
verhalten: stets bereit sein, ihnen zu verzeihen, wenn sie mir Böses getan
haben. Die an Gott gerichtete Vergebungsbitte verknüpft das „Vaterunser“ mit
unserem Versprechen, die empfangene Gnade auch unseren Brüdern und Schwestern
weiterzugeben.
Im Sakrament der Buße öffnet mir Jesus in seiner Kirche eigens eine Tür und lädt
mich dazu ein, mich mit unserem Vater im Himmel und meinen Mitmenschen zu
versöhnen. Nach Buße und empfangener Vergebung sind wir eingeladen, von neuem an
der Seite Jesu und an der Hand der Gottesmutter in barmherziger Gesinnung und
Tat am Vaterreich Gottes auf Erden weiterzubauen. Pater Kentenich hat uns dafür
ein leuchtendes Beispiel gegeben und unablässig das Ideal des sich erbarmenden
Vaters gekündet.
4. Bitte: „Gib uns heute unser tägliches Brot“
Diese Bitte steht, wie schon eingangs hervorgehoben, in der Mitte der 7. Bitten des Vaterunsers. Wenn wir sie nicht nur als Bitte um das irdische, sondern auch um das „Himmelsbrot“ erkennen, bekommt diese Mitte auch eine theologisch-spirituelle Bedeutung. Sie hat schon dadurch eine besondere Stellung, dass sie weder direkt auf die Verherrlichung Gottes abzielt (wie die ersten 3 Bitten), noch auf die für den gefallenen Menschen notwendige Erlösung (wie die nachfolgenden 3 Bitten). In dem Brot von der Erde und vom Himmel vereinen sich Diesseits und Jenseits, setzt sich die Inkarnation des Sohnes Gottes fort.
Mit dem „täglichen Brot“ im gewöhnlichen Sinn bitten wir einfach um das für unser irdisches Leben Notwendige. Im Symbolwort des „täglichen Brotes“ dürfen wir alles mitgemeint sehen: Speise und Trank, die dafür notwendige Arbeitsfähigkeit und Wirtschaft, die Gestaltung eines menschenwürdigen Lebensraums, gesunde Familien und was immer zu unserer natürlichen Lebensentfaltung gehört.
Wir brauchen aber auch die seelische und geistliche Stärkung, die Nahrung für die Entfaltung unseres übernatürlichen Lebens als getaufte Kinder Gottes. Eben diese ist uns sichtbar, sakramental geschenkt in der Hl. Eucharistie, im „wahren Brot, das vom Himmel gekommen ist“, das uns der ewige Vater schenkt im Brot, das in seiner Macht zum Leib Christi wird. Aus der Kraft dieser Speise vermögen wir dann auch schrittweise die Welt im ganzen zu konsekrieren, so dass sie universaler Leib Christi – Reich Gottes des Vaters wird. Es ist ein besonderes Wirkfeld der Weltgestaltung berufstätiger Männer und Väter.
Abschließender Antwortruf: „Amen!“
In der aus dem Alten
Testament übernommenen Tradition des gemeinsamen und liturgischen Betens wird
auch das Vaterunser mit dem „Amen“ als Bestätigungs-Ruf beschlossen. Das
hebräische Wort bedeutet „So ist es“ (in Tat und Wahrheit), bzw. „Ja, so
sei es!“
Mit den Worten Jesu beten bringt seine Frucht nur, wenn es nicht bloß mit den
Lippen oder in konsequenzlosen Gedanken geschieht. Das ganze Gebet des
Vaterunser ist von einem Wort geprägt, das uns existentiell betrifft:
„Vater – Dein Wille geschehe!“. Diese Zusage zielt auf unsere Ganzhingabe, dass dieser Wille Gottes nicht nur draußen in der Welt, sondern zuallererst in mir, an mir, mit mir und durch mich geschehe. Das „Amen“ soll meinen festen Willen bezeugen, treu zum gegebenen Wort zu stehen. Mit ihm sagen wir “Ja, Vater, nicht wie ich, sondern wie Du willst!“ Doch aus der Erfahrung unseres Lebens ist uns zur genüge bekannt, wie wenig wir aus uns selber fähig sind, ein solches „Ja Vater“ durchzuhalten, wie vielfältige Anfechtungen uns „aus der Spur werfen“. Dennoch können wir nach allem Versagen immer wieder neu anfangen und siegreich zum Vater kommen, in dessen Himmelreich stets sein Liebeswille geschieht und sein Name geheiligt wird: durch unseren Erlöser Jesus Christus. Denn er selbst ist das endgültige Ja zum Neuen Bund, das Ja zu jedem einzelnen von uns und das Ja-Amen zum Vater im Himmel, dem wir uns in der Kraft des Heiligen Geistes anschließen dürfen!
„Gottes Sohn Jesus Christus ... ist nicht als Ja und
Nein zugleich gekommen; in ihm ist das Ja verwirklicht. Er ist das Ja zu allem,
was Gott verheißen hat. Darum rufen wir durch ihn zu Gottes Lobpreis auch das
Amen. Gott aber, der uns und euch in der Treue zu Christus festigt ..., er ist
es auch, der uns sein Siegel aufgedrückt und als ersten Anteil (am verheißenen
Heil) den Geist in unser Herz gegeben hat“ (2 Kor 19-22).
Das Ja von uns Menschen, das uns mit Christus vereint und verbündet, hat in höchster Lauterkeit und Treue seine Mutter Maria gesprochen. Das Liebesbündnis mit ihr zieht uns in die Erfüllung der Vaterunser-Bitten und führt uns auf sicheren Spuren zum barmherzigen Vater, - in das A-ha- Erlebnis des umarmten Kindes: Abba – Amen!
„Amen“
Amen! Ja, so soll es sein!
Lass als Kinder uns Dir weihn.
Sorg mit gütigem Vaterblick
stets für Deines Kindes Glück. Amen. (Hw 37,1)
Pater Erwin Hinder
