Männerwallfahrt nach Schönstatt

Die Männerwallfahrt 2006 begann bereits mit der Anfahrt, denn obwohl man mit dem PKW unterwegs war, gab es eine sehr gute Einstimmung zu dieser Wallfahrt.
Das Vorprogramm am Samstag begann mit der heiligen Messe um 16.30 Uhr im Taborheiligtum, die Pfarrer Otto Maurer zelebrierte. Seine Einstimmung stellte er unter das Motto: „Maria -Hort des Glaubens“.
Wo Maria ist, ist auch Jesus. Pater Kentenich hat uns Marias lebendigen Glauben vorgestellt und SIE immer wieder in die Mitte der Gläubigen geholt. SIE ist unsere Mutter, wir sind ihre Kinder. SIE ist unsere Erzieherin im Glauben, unsere geistige Hilfe. Wir müssen eine marianische Volksbewegung sein, also apostolisch wirken, vor allem aus dem Vorsehungsglauben heraus.
Nach dem Abendessen im Jugendzentrum und der
Beichtgelegenheit trafen wir uns um 20.15 Uhr im Schulungsheim der
Marienschwestern auf Berg Schönstatt. Hier stellte Herr Konrad (Diözesanführer
von Mainz) in Bild und Ton die Neugründung der Männergemeinschaften vor 40
Jahren, am 18. Juni 1966, vor. Es war der Original-Schauplatz mit Originalton
von Pater Kentenich. Hierzu gab es den kompletten Text von damals. Eine
gelungene Präsentation des damaligen Ereignisses.
Den Abschluss des Abends bildete der Besuch am Gründergrab.
Der Dreifaltigkeits-Sonntag begann für die Neuankommenden mit der Beicht-gelegenheit und dem Besuch im Urheiligtum. Nach der Begrüßung der etwa 80 Männer im Jugendzentrum durch Herrn Basler und Herrn Konrad hielt Herr Pfarrer Otto Maurer einen Vortrag zum Thema des Wallfahrtstages:
Entdecke Gottes Spuren in deinem Leben“.
Der Einstieg in Schönstatt kam für ihn durch
den Vorsehungsglauben.
Pater Kentenich war erfüllt mit marianischem Glauben, sonst hätte er verzweifeln
müssen bei dem, was er alles mitmachen musste.
Der Aufbruch für uns Schönstätter sollte sein:
"Schönstatt unser Weg - wir brechen auf".

Durch das Konzil wurde Schönstatt gestärkt. Viele haben positive und negative Erfahrungen in ihrem Leben gemacht. Die heutige Generation ist ganz anders, was ist ihre Vater-Figur?
Vorbild sollte immer
Gottvater sein.
Wir Schönstätter sollen mit gutem Beispiel vorangehen, mitmachen,
sendungsbewusst, mit einer positiven Einstellung. Es ist eben die Zeit des
Umbruchs, des Zusammenbruchs und des Aufbruchs. Es muss zuerst etwas
zusammenbrechen, bevor es wieder aufgebaut werden kann.
In
all den vielen Glaubensrichtungen hält sich Schönstatt in der Mitte, geht einen
geraden Weg. Auch das Taborheiligtum ist aus "Lebendigen Steinen" entstanden.
So sagte Pfarrer Maurer, dass jeder bei sich im kleinen Rahmen beginnen soll, z. B. durch Novenen, Besinnungstage, Gebete und apostolische Tätigkeiten.
Wir sollen diesen Ort nur verlassen, indem wir hochmotiviert apostolisch tätig sein werden! Bitten wir um Marias Hilfe und Beistand.
Ich bin „Kentenichaner“, das heißt, wir wollen im Geiste und in der Nachfolge Pater Kentenichs leben und apostolisch tätig werden.
Als Nachwort sagte Pfarrer Maurer, gelebter Glaube ist ein Licht in unserem Leben, bzw. ein Kind des Vorsehungsglaubens.
Nach dem Mittagessen fand bei herrlichem Sonnenschein der Abschlussgottesdienst beim Taborheiligtum statt. Hier ging es um den Dreifaltigkeits-Sonntag, so wie ihn auch Papst Benedikt sieht.
Pfarrer Maurer ging auch noch auf den Schlußsatz des Matthäus-Evangeliums ein: „Matthäus am Letzten“, wo es heißt: “Seht ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt“(Mt 28,20).
Dies ist die größte Hoffnung, die der Menschheit verheißen worden ist.
Er ist vor uns, bei uns, mit uns, in uns, hinter uns, über uns. Dies gilt nicht nur für Gott, sondern auch für die MTA und alle Heiligen, aber auch für jeden Vater. Daher nannte er diesen Abschnitt auch die „beste Parole der Welt“.

Nach der heiligen Messe stellte Herr Konrad die neue Jahreslosung der Männerliga vor: „Vaterspuren wollen wir folgen“ und Herrn Wünstel sang mit der Schola den dazu neuen Refrain.
Zum Schluss gab es viele Dankesworte an die Organisatoren und Pfarrer Maurer und allen wünschte man eine gute Heimreise.