Erste Anbetungswoche im Taborheiligtum
auf dem Marienberg vom 23. bis 30. Juni 2007
Am Samstagabend, den 30. Juni, es war eine spontane Reaktion beim Abschließen des Heiligtums, bin ich stutzig geworden: Wann habe ich denn das letzte Mal das Heiligtum zugeschlossen? … Ja, in diesen Tagen hat hier auf dem Tabor die erste Anbetungswoche der Männer stattgefunden. Für die Männer ein langersehntes und zukunftsweisendes Erlebnis.

Einer hat am Ende gemeint: „Es war mein sehnlichster Wunsch seit 25 Jahren, hier im Taborheiligtum einmal Nachtanbetung zu halten – und er ist erfüllt worden und noch mehr – rund um die Uhr eine ganze Woche Anbetung zu halten, in Gemeinschaft, hat mich sehr gefreut.“
Jemand sagte: „Aus der Erfahrung vom letzten Jahr wird es mir Kraft geben für mindestens ein halbes Jahr. Es ist kaum zu glauben, wie diese Woche vorbeigegangen ist. Ich meine, ich sei gerade gestern angekommen.“
Eine wirkliche Gemeinschaft, 14 Männer rund um die Uhr im Gebet. Diese Art zu leben ist sehr fruchtbringend und verbindet auf eine besondere Weise. Vieles war nicht so vorgegeben für die Männer wie bisher auf dem Berg Sion. Zwei Gruppen, die bisher getrennte Anbetungswochen hielten, sind jetzt zusammengekommen, mussten sich zusammentun und zusammenfinden. Das Gebet verbindet und eint den Geist, sodass überall eine sehr gute Zusammenarbeit spürbar war.
Die Männer arbeiteten nach ihren Möglichkeiten auch bei der Bepflanzung der Außenanlagen mit und zwei Männer sind sogar an einem Nachmittag/Abend 450 Kilometer nach Wesel gefahren um eine Pflanzfolie zu holen, da diese Spezialfolie hier in der Umgebung nicht zu bekommen war. 20 Minuten nach der Rückkehr ist die Anbetung für den Fahrer weitergegangen. So konnte die Bepflanzung während der Anbetungswoche vorgenommen werden. Für mich eine riesige Arbeitserleichterung, da damit dem Unkraut wenig Chancen gelassen wird.
Es
ist einfach unvergleichlich und es fällt nicht so leicht, die Wirksamkeit des
Gebetes und der Anbetung zu beschreiben. Es ist die Überzeugung, dass durch das
Gebet der Ort als Gnadenort für viele Generationen grundgelegt werden kann.
Konzentrierte Liebe und konzentrierte Opfer kann Gott wirksam machen für viele
und alle, die durch diesen Ort in Kontakt kommen. Durch das Gebet werden wir
immer größer. Es ist ein Aufgefülltwerden von Liebe durch das Gebet und diese
geistlichen Begegnungen werden entscheidend sein für das apostolische Wirken.
Auch das ist interessant: wer einmal dabei war, kommt immer wieder. Die Gruppen sind nur altersbedingt kleiner geworden. Der älteste war 92 Jahre alt, aktiv und mit ganzem Herzen dabei.
Der Termin für das nächste Jahr ist bereits festgelegt: 19. bis 26. Juli 2008.
Vom Taborheiligtum Markus M. Amrein
Es folgt in der Ausgabe „4/2007“ der ausführliche Bericht von Herrn Girke!