Aus einer Einstimmung zum Oasentag in Weiskirchen
Zum Thema der Jahreslosung: „Sei Vater für Familie und Welt“
Dieser Tag ist ein Tag zum Thema „Vater und Vater-Sein.“
Der Einfluss des Vaters wirkt sich auf unser Leben und auf unseren Glauben aus
Das Verhältnis von Vater und Sohn ist ein zentrales im Leben des Mannes. Die
Anerkennung des Vaters ist der Schlüssel für ein späteres geglücktes Mann-Sein,
andererseits wird oft im Vater-Sohn-Konflikt viel Glück geopfert.
Lieber Vater, lieber Jesus, liebe Mutter Gottes,
wir sind heute an diesem Tag zu Euch in dieses Heiligtum gekommen, um unsere Aufgabe als Männer und Väter für Familie und Welt näher zu betrachten.
Wo sehen wir die Spuren
des Vater-Gottes in unserem Leben?
Welche Aufgabe habt Ihr uns in dieser Welt gegeben. Wo stehen wir als Vater,
Großvater, im Beruf, in der Kirche, in der Welt?
Zu Beginn wollen wir die Erinnerung an unsere Väter und Vaterfiguren wachrufen.
Was ist in meinen Gedanken und Erinnerungen an meinen Vater am stärksten geblieben?
Wann kann ich mich das erste Mal an ihn erinnern, wie alt war ich?
Was waren oder sind seine typischen Redewendungen oder Gesten, welche habe ich übernommen?
Wo bin ich meinem Vater am ähnlichsten? Was hat er mir vererbt, was mag ich an ihm, was mag ich nicht?
Wie hat sich meine Beziehung zu meinem Vater entwickelt und wie hat er mein „Mann sein“ beeinflusst? War er da für mich? Bin ich für ihn da oder da gewesen?
Hat mein Vater meine Sehnsucht nach Anerkennung und Bestätigung in meiner Jugend verstanden?
Wann habe ich das letzte Mal mit meinem Vater gesprochen oder vielleicht sein Grab besucht?
Wie lebt bzw. hat mein Vater seinen Glauben gelebt? Hat er mit mir gebetet, hat er seinen Glauben bekannt?
Wir wollen anhand der Fragen über unseren Vater und seinen Einfluss auf unser persönliches Vaterbild nachdenken.
Zusammengestellt von Heinz-Richard Sahm, Diözese Mainz