Mitgliedertagung der Schönstatt-Männerliga 2008
Zur
diesjährigen Tagung im Haus Tabor in Schönstatt trafen sich vom 4. bis 6. Juli
2008 neun Mitglieder bzw. Männer aus den Diözesen, die sich für die
Mitgliedsweihe interessieren.
Das sommerliche, überwiegend sonnige Wetter beschenkte die Teilnehmer mit einem
sehr angenehmen Aufenthalt, der zur Wiederkehr einlud.
Pünktlich um 17.00 Uhr begann die heilige Messe im Taborheiligtum, die von Pater
Grill, unserem seelsorglichen Begleiter zelebriert wurde. Ein Glücksfall, denn
Pater Grill hat die Männerliga einige Male spirituell begleitet, so dass alle
Teilnehmer erfreut waren, dass er es ermöglichen konnte, erneut diese
Mitgliedertagung mit zu gestalten. Pater Grill erinnerte daran, dass wir im
Paulusjahr sind. Schön war, dass die diesjährige Tagung zu Beginn des
Paulusjahres gehalten werden konnte. Entsprechend bezogen sich die Lesung und
das Evangelium auf den Apostel Paulus und sein Damaskuserlebnis.
In seiner Predigt gelang es Pater Grill, das Geheimnis des Gliedschaftsgedankens
in einer Weise zu betrachten, die uns unsere Nähe zu Christus erschloss.
Gestärkt durch die Predigt begaben wir uns zum Haus Tabor, um uns beim
Abendessen im Gespräch auszutauschen.
Herr Basler setzte die Mitgliedertagung mit einem Dia-Bericht über die
Jahresarbeit der Männerliga 2007/2008 fort. Er hob dabei die einzelnen
Initiativen hervor, insbesondere das Pilgerheiligtumsapostolat. Hier sei Herr
Schneider, Diözesanführer von Fulda, beispielhaft.
Nach erholsamer Nachtruhe begannen wir den Tag mit einem von unserem Mitglied Herrn Kiwitt gestalteten Morgenlob. Nach dem stärkenden Frühstück begaben wir uns zur heiligen Messe ins Urheiligtum. Pater Grill griff in seiner Predigt erneut das Wirken des Apostels Paulus auf. Zugleich erschloss er uns anhand der Gestaltung des Urheiligtums die christliche Dogmatik (z. B. MTA - Königin der Apostel).
Nach dem Gottesdienst hielten wir die traditionelle Statio an den Heldengräbern und sangen das Pater-Reinisch-Lied. Auch ein Gruppenfoto wurde angefertigt.

Danach zogen wir voll Freude zum Haus Tabor zurück, wo wir die Vorträge Pater Grills hörten. Im Mittelpunkt seiner Vorträge standen der Heilige Paulus und Pater Kentenich, deren Wirken uns neu und tief erschlossen wurde. Es wurde uns bewusst, dass wir Position beziehen müssen für unseren Glauben, wenn wir den Anliegen Gottes gerecht werden wollen (keine Blümchen-Botschaft). Beiden war eine Universalität zu Eigen. Der Heilige Paulus führte die Weltkirche ein und kündete das Christusgeheimnis. Pater Kentenich gründete eine weltumspannende Erneuerungsbewegung und kündete das Mariengeheimnis.
In einem zweiten Vortrag erschloss uns Pater Grill die neue Jahresparole: „Bindung in Freiheit - das Mariengeheimnis künden.“ Wir streben den Menschen an, der in Freiheit alle gottgewollten Bindungen bejaht.
Nach dem stärkenden Mittagessen begannen wir mit der Arbeit in Arbeitskreisen, in denen sich wie gewohnt alle Teilnehmer kreativ und originell einbrachten.
Für den Arbeitskreis I sprach Herr Bauer aus der Diözese Mainz zur christlichen Freiheit.
Der zweite Arbeitskreis sah, wie Herr Kiwitt berichtete, durch die Inspiration des Paulusjahres die Möglichkeit, das Verständnis für die christliche Freiheit zu wecken.
Wie immer in diesen Tagen hielten wir zum Ausklang eine stille Anbetung und ein Abendlob im Taborheiligtum.
Sonntag,
6. Juli 2008
In der heiligen Messe am Sonntag, die Pater Grill im Taborheiligtum zelebrierte, wurde uns in der Predigt der „Geist der Auferstehung“ nahe gebracht. Wir wurden sensibilisiert für die Kräfte, die zum wahren Leben führen.
Marienbruder Arendes begeisterte und beeindruckte nach der heiligen Messe mit seinem Vortrag über unser Vorbild Mario Hiriat, den er persönlich viele Jahre begleiten durfte und den er deshalb detailliert vorstellen konnte.
Es schloss sich nach dem Mittagessen und einer Arbeitskreisarbeit noch eine Fragerunde mit Herrn Arendes an, der uns mit seinem persönlichen Zeugnis tief beeindruckt hat.
Zum Abschluss hielten wir schließlich im Taborheiligtum die Eucharistische Schlussandacht der Mitgliedertagung 2008, in der auch unsere Vorbereitung auf das Gnadenjahr 2000 geistigerweise reflektiert wurde.
In großer Freude und Dankbarkeit (insbesondere Herrn Marienbruder Amrein, unserem Herbergsvater gegenüber) konnten wir uns dann nochmals mit einem Kaffee für die Rückreise stärken. Herzlichen Abschied nahmen wir in der Hoffnung, bald wieder am Gnadenort zusammenzutreffen, etwa zur Oktoberwoche 2008.
Deo
gratias!
MTA gratias!