Anbetungswoche im Haus Tabor vom 11. - 18. Juli 2009

Erneut fanden sich 16 Männer aus fünf Diözesen auf dem Marienberg in Schönstatt ein, um eine Woche Anbetung zu halten. Pater Henkes begleitete sie erneut mit seinen geistigen Anregungen und stand auch für persönliche Glaubens- und Beichtgespräche zur Verfügung.
„Es war ein Gefühl, dass ich wie nach Hause gekommen bin. Die Anbetung hat mir sehr viel gegeben, vor allem die Anbetung nachts, wo ich Zwiesprache mit Jesus halten konnte.“
Bei einer Anbetungswoche dabei zu sein tut tatsächlich gut für Leib und Seele. Rund um die Uhr zu beten verbindet und prägt die Gemeinschaft, das war spürbar. Im heutigen Leben, das häufig laut und unruhig geworden ist, wächst auch die Sehnsucht, mit Gott in Kontakt zu kommen und es ist wichtiger denn je, die Fähigkeit der inneren Sammlung wieder zu erlangen. Die eucharistische Anbetung im Taborheiligtum schenkt uns diese tiefere Gemeinschaft mit diesem von Liebe erfüllten Du Jesus Christus, dem Gott, der uns nahe ist.
Um in diesen Dialog zu kommen, müssen wir uns auf IHN einstellen. Zu IHM zu kommen, der auf uns wartet, braucht Zeit und wir nehmen sie uns. Gott braucht sich nicht zu ändern, deshalb ist der Verzicht auf unsere Wichtigkeit etwas vom notwendigsten beim Beten. Ein solches Gebet reinigt die Atmosphäre unseres Herzens und wir können neue Kraft schöpfen.
Die Anbetung des Allerheiligsten führt tiefer und immer mehr zu IHM – Jesus, zum schauen, staunen, lieben und zu dieser tiefen Erfahrung: Ich bin geliebt – einzigartig geliebt. Hier entspringt die Sehnsucht und der Dialog, in dem ich Gott und die Menschen wiederlieben und ihnen immer neu begegnen möchte. Ein solches Bewusstsein entspannt die Seele, wenn auch oft unsere Probleme und die Sorgen anderer bleiben, für die wir bitten.
Besondere Geburtstage von Franz Jehle und Walter Küsters waren während der Anbetungswoche auch die Gelegenheit, ihnen besonders zu danken für ihr Gebet im Taborheiligtum und das Mitwirken bei den Anbetungswochen seit den Anfängen.
Wir Männer freuen uns, dass wir diese Möglichkeit auf dem Marienberg haben und laden auch Sie herzlich dazu ein im nächsten Jahr vom 10. - 17. Juli 2010.
Markus M. Amrein