„2014: Männer auf dem Weg - Beheimatung finden in Dir“
Zum Thema der Exerzitien und Besinnungstage 2010/2011
In unseren Exerzitien und Besinnungstagen stellen wir uns der Wirklichkeit und Wahrheit in Gott. Wir wollen es gemeinsam tun und uns darin gegenseitig stärken, beschenken und ein Mehr erfahren. So stimmen wir uns auch ein auf das große Ereignis unseres Weges auf 2014.
Wir dürfen mit der internationalen Schönstattfamilie auf das Jubiläum „100 Jahre Liebesbündnis“ zugehen. Das ist ein roter Faden, der unsere Exerzitien und Besinnungstage sowie Tagungen durchwirkt. Ihn so zu knüpfen, dass er ein Lebensfaden wird und wir die Lebensträger sind, ist jetzt eine besondere Aufgabe.
Unser Faden soll sich in das internationale Netz unserer Schönstattfamilie einfügen. Das ist in den Diözesen so leicht nicht wahrnehmbar, aber am Gründungsort um so mehr, denn der Lebens- und Pilgerstrom nach Schönstatt nimmt zu. Vielfältiges Leben verändert den Ursprungsort. Schönstätter aus aller Welt kommen jetzt schon an den Ort ihrer Sehnsucht, suchen hier Heimat und erwarten ein Mehr an seelischer Entfaltung. So wie sie ihr Heiligtum zu Hause liebgewonnen haben, wollen sie sich auch hier wieder finden, aber in noch gesteigerter Erwartung. - Lassen wir uns davon anstecken!
Wir Männer wollen uns also auch auf den Weg machen auf 2014, aber mit der internationalen Schönstattfamilie. Wir wollen uns auch anstecken lassen von großen Erwartungen und diese konzentrieren auf den Ursprungsort Schönstatts. Dann strömt diese Erwartung auch auf unser Diözesanheiligtum weiter und konkretisiert sich in der jeweiligen Diözesansendung. Unsere innere Öffnung bzw. Erwartung soll uns für dieses Jubiläumsereignis befähigen. Wir lassen uns bereichern und beschenken und wecken so auch das Kind in uns.
Mit Blick auf unseren Männerberg in Schönstatt stehen wir durch unser Tabor-Heiligtum von Anfang an in einem internationalen Lebensstrom. Die Anbringung von Vater- und Heilig-Geistsymbol wurde mit vorbereitet und feierlich mit angebracht von Männern weit über unsere Landesgrenzen hinaus. Der Altar unseres Tabor-Heiligtums kam von Brasilien und wurde dort hergestellt und mit eropfert.
So führen uns unsere Exerzitien nicht nur in unser Inneres, sondern auch in die Weite. Unser Inneres soll ein Neues werden und soll mitgetragen werden auch durch das Liebesbündnis in die Weite. Diese unsere Wandlung wird auch unser Umfeld, Familie, Beruf und Gesellschaft, erfassen und wird so Träger unserer Sendung sein.
Ernest M. Kanzler
Zur Gestaltung der Kurse
Wir unterscheiden Besinnungstage und Exerzitien.
Termine, bei denen nichts weiter vermerkt ist, sind Besinnungstage. Exerzitien sind eigens als solche benannt.
Besinnungstage nennen wir unsere üblichen Kurse von drei Tagen (meist von Donnerstagabend bis Sonntagmittag). Sie umfassen eine Zeit des Stillschweigens zur persönlichen Einkehr, geben aber auch dem Gedankenaustausch und frohem Zusammensein Raum. Mit gemeinsamem Beten und Feiern der hl. Eucharistie soll auch die stärkende Gemeinschaft gläubiger Männer erfahren werden. Vorträge des geistlichen Leiters vermitteln religiöse Impulse und Glaubensschulung.
Exerzitien nennen wir die bislang wenigen Kurse, die mindestens vier Tage dauern (Mittwochabend bis Sonntagmittag). Nach einer ersten Phase der Einstimmung und Begegnung legen sie Wert auf ein durchgezogenes Stillschweigen. Bei eher weniger Vorträgen bieten sie mehr stille Zeit zu persönlicher Besinnung.
In der Regel beginnen die Kurse am Anreisetag mit dem Abendessen um 18.00 Uhr (19.30 Uhr Angebot einer hl. Messe, anschließend Einführungsrunde) und enden am Abreisetag nach dem Mittagessen um 13.00 Uhr.
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Nähere Informationen zu den Veranstaltungen:
| Sekretariat der Schönstatt-Männerliga |
| Höhrer Straße 80a |
| 56179 Vallendar-Schönstatt |
| Tel.: 0261 - 65 08 39 |
| Fax: 0261 - 65 08 49 |
Anmeldung:
Für die Besinnungstage und Exerzitien jeweils
vier Wochen vorher, in den einzelnen Häusern direkt.
Zu den Tagungen und der Wallfahrt im Sekretariat der Männerliga.
Zu der Anbetungswoche jeweils bei den Verantwortlichen.